Die 13 wichtigsten Fragen zum Fliegen lernen

Im Folgenden haben wir Ihnen zum Erwerb der Pilotenlizenz ein paar Fragen und Antworten zum Fliegenlernen zusammengestellt, mit denen Sie sich vielleicht schon einmal beschäftigt haben. Es würde uns freuen, wenn Sie hier schon ein paar Antworten finden finden können.

Schnupperflug als Ergänzung

Am besten ist es, wenn Sie uns einfach besuchen und zugleich einen Schnupperflug unternehmen. Das Goodie dabei: Der Schnupperflug, bei dem Sie schon auf dem Pilotensitz Ihren Platz haben, wird Ihnen bereits auf Ihre Pilotenausbildung angerechnet.

Runway Designator

Wie jeder Pilot die Runway zum Starten findet, sollen Ihnen die Antworten helfen, Ihren Weg zu finden.

1. Warum sollte ich Pilot werden?

Auf diese Frage gibt es so viele Antworten wie es Piloten gibt. Aber es liegt auf der Hand, Fliegen lernen wird mindestens eine tiefgreifende Auswirkung auf ihr Leben haben. Mal abgesehen von der Faszination des Fliegens selbst, so werden Sie zum Beispiel deutlich mobiler und können an einem Tag mehrere Orte besuchen. Sie können selbst entscheiden, wann sie abfliegen und wann sie zurückkehren wollen. Sie teilen ihren Zeitplan selbst ein. Und außerdem gibt eis noch eine ganze Reihe von persönlichen Erwägungen.

Fragen sie jemand, der bereits Pilot ist! Sie werden in der Antwort als Erklärung solche Ausdrücke wie „es ist eine Herausforderung“ oder „es ist ein Gefühl der Befriedigung“, „Leistung“, „Spaß“ und viele Gründe mehr hören. Die Liste ist praktisch unerschöpflich. Vielleicht ist es aber auch die Einsamkeit über den Wolken, die ein so einzigartig und befriedigend ist.

Familie und Beruf … ein gute Kombination beim Fliegen

Nehmen Sie einfach das Flugzeug um die von Ihnen geschäftlich Strecken zurückzulegen oder fliegen Sie mit Ihrer Familie doch einfach selbst in den Urlaub. Sie sehen, Fliegen kann auch durchaus praktisch sein. Nebenbei ist dass Fliegen lernen und das Fliegen selbst eine interessante Herausforderung.

2. Wer fliegt noch?

Es gibt hunderttausende von Frauen und Männern, die Piloten geworden sind. Jeden Monat beginnen weitere Menschen mit Ihrer Pilotenausbildung. Sie gehören praktisch allen Berufsparten und Schichten an, stammen aus jedem nur möglichen Teil der Erde und sind Angehörige aller Altersgruppen. Sie sind Ihre Nachbarn, Ihre Freunde, Ihre Arbeitskollegen.

Pilotenlizenz für jedermann

Es gibt also keine typischen Piloten. Piloten stellen einen großen Querschnitt unserer Gesellschaft dar. Der gemeinsame Nenner ist die Überzeugung, die sie alle gemeinsam haben – den Spaß am Fliegen. Sie sollten dazu gehören.

3. Wie lange dauert die Ausbildung?

In Europa hat man sich geeinigt, die Luftfahrt einheitlich zu regeln. Zu diesem Zweck hat man im Jahr 2002 die EASA (European Aviation Safety Agency) mit Sitz in Köln geschaffen. Dies trifft natürlich auch auf die Ausbildung zu. Die Aufsicht zur Einhaltung der Vorgaben wurde an die jeweiligen Mitgliedsstaaten delegiert – in Deutschland ist dies das Luftfahrt-Bundesamt mit Sitz in Braunschweig.

Im Allgemeinen ist eine schriftliche Prüfung und der Nachweis von mindestens 45 Flugstunden vorgeschrieben. Dabei fliegen Sie nicht nur mit einem Fluglehrer, sondern auch ganz alleine.

Sie bestimmen das Tempo

Wie lange es insgesamt dauert, hängt vollkommen von Ihnen und der Zeit ab, die sie dafür aufbringen. Das bei der Motorflugschule Egelsbach angewandte System für die Pilotenausbildung richtet sich nach Ihren Bedürfnissen. Sie alleine bestimmen das Tempo – führen Regie über Ihre Ausbildung. Ob nun in den frühen Morgenstunden,  zur Mittagszeit, oder am Wochenende. Die Fluglehrer stehen fast zur jeder Tageszeit zur Verfügung. Sie sind jedenfalls bereit, wenn Sie es sind.

Auf Grund unserer Erfahrung kommen wir zu dem Ergebnis, dass der „Durchschnittsflugschüler“ alle geforderten Aufgaben für die Lizenzerteilung  innerhalb von sechzehn  Wochen erfüllen kann. In dieser Zeitspanne lernen Sie eine Menge neuer und interessanter Dinge. Sie erhalten eine vollständig neue Einstellung zu den Dingen und betrachten Zeit und Raum aus einer vollkommen neuen Perspektive. Aus der Sicht des Fliegers erhält die Welt ein ganz neuartiges Aussehen. Jede Minute dieser Zeit wird Ihnen Freude bereiten. Versprochen.

4. Wie schwierig ist das Ganze?

Wie in jedem Ausbildungsprogramm muss man auch hier neue Dinge lernen und am Ende gewisse Fähigkeiten nachweisen. Es ist aber eine faszinierende Aufgabe, die jedoch nicht sonderlich schwierig ist. Sie kann praktisch von jedem beherrscht werden, der den Willen hat, etwas Zeit und Anstrengung zu investieren.

Es gibt in einem Pilotenausbildungsprogramm zwei Aspekte. Das tatsächliche Fliegen mit dem Flugzeug und die theoretische Ausbildung. Bei der Motorflugschule Egelsbach sind diese beiden Aspekte in einem Kursus integriert.

Sie lernen es indem Sie es tun

Sie lernen fliegen durch Fliegen. Bereits vom ersten Moment an bedienen Sie die Steuerorgane des Flugzeuges. Unter Leitung Ihres persönlichen Fluglehrers lernen Sie das Flugzeug zu starten und zu Landen, über Land zu Fliegen sowie alle Handgriffe und Manöver auszuführen, die zum Fliegen erforderlich sind.

Theorie von zu Hause aus

Bei der Theorieausbildung erlernen Sie Themen wie z.B. Flugplanung, Navigation, Technik. Dies wird bei uns sehr einfach und modern über einen Fernlehrgang gelöst. In diesem Berich arbeiten wir mit Boeing Services Deutschland (vormals Peters Software) zusammen. Sie lernen einfach zu Hause auf der Couch oder im Urlaub. Der Ablauf und die Reihenfolge im Rahmen des vorbereiteten Programmes ist sorgfältig festgelegt. Im Anschluss an des Fernkurs nehmen Sie an unserem 2-tägigen Coaching teil. Hier geben wir Ihnen den „letzen Schliff“ für die Theorieprüfung.

5. Sind die Prüfungen schwierig?

Klares Nein. Natürlich gibt es entsprechende Anforderungen an den zu Prüfenden – also an Sie. Wenn Sie bei uns geschult werden, kommen Sie ohne Probleme durch die Prüfung. Im Rahmen des Schulungsprogrammes haben Sie diese Themen immer wieder gelernt, wiederholt und angewandt.  Nach unserer Erfahrung und mit Hilfe unserer Fernlehrgänge bestehen 95% der Flugschüler der Motorflugschule Egelsbach die Theorieprüfung beim ersten Anlauf.

Nach dem Absolvieren der Mindestflugstunden, bzw. sobald Sie fit für die Prüfung sind, starten Sie zu einem Flug mit offiziellen Flugprüfer. Ihr Fluglehrer hat sie gründlich hierauf vorbereitet. Mit ihm sind Sie einen ähnlichen Prüfungsflug vorher schon geflogen.

6. Wie steht es um die körperlichen und die anderen Voraussetzungen?

Wie bei vielen anderen Dingen gibt es auch hier Mindestaltersanforderungen. Die sind aber eher unspektakulär. Die untere Altersgrenze beispielsweise liegt bei 16 Jahren für den Beginn der Ausbildung und bei 17 Jahren für den Erwerb der Pilotenlizenz.  Eine obere Altersgrenze gibt es hingegen nicht. Ein fortgeschrittenes Alter hat zu dem wenig mit dem Können einer Person zu tun sicher zu Fliegen.

Zu alt zum Fliegen ist man nie!

Eine medizinische Untersuchung durch einen dafür zugelassenen Arzt wird normalerweise für Privatpiloten in Zeitabständen von jeweils zwei Jahren verlangt. Dies ist jedoch eine Routineuntersuchung, deren Zweck es lediglich ist festzustellen, ob der Bewerber gesundheitlichen Probleme hat, die seine Fähigkeit beeinträchtigen könnten ein Flugzeug sicher zu fliegen.

Sie brauchen kein Mechaniker zu sein, noch ein die körperliche Verfassung eines Athleten zu besitzen. Wenn Sie sich gesund fühlen, ist das schon die halbe Miete für eine erfolgreiche Tauglichkeitsuntersuchung. Eigentlich kann jeder, der ein Auto fahren kann auch fliegen lernen.

In der Tat – und dies mag sehr simpel klingen – die grundlegenden Anforderungen um Pilot zu werden sind ein gesunder Menschenverstand und der gute Wille, sich an die Flugvorschriften und die Möglichkeiten Ihres eigenen fliegerischen Könnens zu halten.

Sollten Sie wirklich einmal aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr Fliegen können, gibt es weitere interessante Berufe in der Luftfahrt. Unser langjähriger Kooperationspartner, die IFR-Flugschule GmbH aus Reichelsheim bildet Sie zum Flugdienstberater aus. Ihre PPL(A) hilft Ihnen dabei.

7. Wie steht es mit der Sicherheit?

Flugzeuge unterliegen sehr strengen Sicherheitsanforderungen. Dabei ist es gleich, ob das Flugzeug nagelneu aus der Fabrik kommt, oder schon viele tausend Stunden geflogen ist. Die sich ständig wiederholenden Überprüfungen, ähnlich wie der TÜV beim Auto, gewährleisten nicht nur die technische Überwachung sondern garantieren auch, dass das Flugzeug in mechanischer und struktureller Hinsicht zuverlässig und sicher sind. Alle 50 Stunden muss sich das Flugzeug einer solchen Prüfung unterziehen. Also deutlich(!) häufiger wie ein Auto.

Sicherheit geht vor!

Menschen, die fliegen sind sicherheitsbewusst. Niemand darf alleine fliegen, bevor nicht ein Fluglehrer davon überzeugt ist, dass der betreffende dazu imstande ist. Zum Glück und vielleicht auch aufgrund der hohen Sicherheitsanforderungen war die Mehrzahl der Piloten niemals in ein Flugzeugunglück verwickelt.

Doch was passiert, wenn  Motor doch einmal stehen bleibt? Falls das Unwahrscheinliche einmal eintreten sollte fallen sie nicht vom Himmel. Sie tun einfach das, was ihr Fluglehrer mit Ihnen während den Übungsstunden trainiert hat. Sie suchen sich einen geeigneten Platz für die Notlandung und landen.

Cirrus hat CAPS (Cirrus Airframe Parashute System)

Bei einigen unserer Flugzeuge ist es noch viel einfacher – sie haben einen Fallschirm. Ziehen Sie einfach und der ganze Flieger sinkt sicher am Schirm zu Boden. Cirrus Aircraft geht in diesem Bereich ganz eigene Wege – Cirrus macht das Fliegen noch sicherer.

Die Risiken können nie vollkommen ausgemerzt werden, solange Menschen diese ein Flugzeug in Betrieb nehmen. Jedoch ein gut gebautes und gepflegtes Flugzeug in der Hand eines fähigen und vorsichtigen Piloten macht das Fliegen so sicher wie keine andere Transportart.

8. Wie steht es mit der Versicherung?

Zu Beginn der Luftfahrt wussten die Versicherungsgesellschaften noch nicht recht, was sie zu erwarten hatten. Die Prämien waren hoch und das System unausgereift. Im Laufe der Jahre hat man jedoch Erfahrung sammeln können und festgestellt, das Fliegen doch eine sehr sichere Sache ist. Viel sicherer als vergleichsweise das Autofahren. Heutzutage sind die Vermischungen umfangreich. Es gibt Haftpflicht- und Kaskoversicherungen, Insassen- und Unfallversicherungen etc.

Nachfragen kostet nichts!

Zwar ist durch die Luftfahrtversicherung der größte Teil abgedeckt, es gibt aber noch alte Verträge gerade bei Lebensversicherungen, die das Risiko eines Flugunfalls ausschließen. Da dies aber ein alter Hut ist, streichen viele Versicherer dies auf bloße Anfrage hin. In seltenen Fällen kommt es zu einer minimalen Beitragserhöhung.

Eine weit verbreitete Alternative ist der Abschluss einer preiswerten „Pilotenversicherung“. Diese sichert z.B. auch den Selbstbehalt bei einem Kaskoschaden ab. Sprechen Sie einfach mit uns. Wir helfen Ihnen gern in dieser Angelegenheit.

9. Wieviel wird es kosten?

Im Vergleich zu den anfallenden Kosten bei dem Erwerb von anderen Kenntnissen und Fertigkeiten für das Gesellschaftsleben ist die Ausbildung zum Piloten nicht teuer. Wenn Sie die Ausbildungskosten über das ganze zukünftige Leben verteilen, dann ist es einer der besten Geschäftsabschlüsse, den Sie überhaupt tätigen können. Wenn Sie hierzu den Gewinn in Gestalt erhöhter Produktivität hinzurechnen, dann sind die Kosten einer Pilotenausbildung gar keine Kosten sondern eine solide Investition in Ihre Zukunft.

So teuer ist es gar nicht!

Die Höhe des Summe insgesamt richtet sich im Wesentlichen nach Ihren Fähigkeiten während der Ausbildung, nach der Wahl des Flugzeugs und der Mindestanzahl der Flugstunden, die Sie dem Gesetz nach fliegen müssen. Die Kostenfrage ist also auch stehts eine individuelle Frage. Einzig allein bei der Theorie gibt es einen Festbetrag von 936 €. Sollten Sie beispielsweise mit einer Cessna 152 fliegen wollen, so liegen die Kosten für die praktische Ausbildung bei etwa 10.500 €. Hinzu kommen noch die Lande- und Prüfungsgebühren.

Das System der Motorflugschule Egelsbach zum Erwerben der Pilotenlizenz ist darauf ausgelegt, mit den Mindeststunden auszukommen. Wir wollen, dass Sie möglichst zeitnah fertig werden, damit Sie ihr neues Hobby selbst und alleine ausüben können. Das geht natürlich nicht auf Kosten der Qualität. Die dürfen Sie von uns genauso erwarten, wie die Anstrengung, Sie stehts zufrieden am Ende der Flugstunde zu sehen.

10. Muss ich mir ein eigenes Flugzeug kaufen?

Nein. Dies ist absolut nicht der Fall. Der Besitz eines eigenen Flugzeuges hat wenig mit dem Fliegen zu tun. So gibt es z.B. in Deutschland die 15-fache Anzahl an Piloten  im Verhältnis zu vorhandenen Flugzeugen.

Ein großer Teil im Charterbereich wird in Flugzeugen ausgeführt, die von Piloten örtlichen Flugplätzen gemietet werden. In der Gebühr ist normalerweise alles enthalten. Treibstoff, Öl und Versicherungsprämie. Sie werden feststellen, dass ein Flugzeug auf Kilometerbasis oft weniger kostet, wenn Sie im Vergleich dazu ein Auto mieten.

Größte Auswahl im Rhein-Main Gebiet

Die Motorflugschule Egelsbach hält eine große Auswahl an Flugzeugen für Sie bereit. Wir sind der Meinung, dass es das Wichtigste unseres Daseins ist, Menschen zum Fliegen zu animieren. Dabei spielt die Auswahl an Flugzeugen eine wichtige Rolle. Vielfältigkeit heißt das Credo. Aus diesem Grund haben wir uns zu einem Firmenverbund, z.B. mit Rhein-Main Aviation, zusammengetan. Schauen Sie doch einmal in unseren Hangar.

11. Wo ist der beste Platz zum Fliegenlernen?

Da ist guter Rat nicht teuer. Natürlich bei der Motorflugschule Egelsbach. Wer hätte das gedacht.

Das Lernsystem der Motorflugschule Egelsbach integriert alles das, was ein Pilot wissen muss um in der Lage zu sein, ein Flugzeug sicher zu fliegen. Wir tun dies in einer Aufeinanderfolge, die Ihnen hilft, schneller und besser zu lernen sowie das erworbene Wissen länger zu behalten.

12. Wie wird mein erster Flug sein?

Ihr erster Flug wird vielleicht mit nichts vergleichbar sein, was Sie bisher in ihrem Leben unternommen haben. Das Zusammenwirken von sensationellem Gefühl und Staunen, wenn Sie das Steuer der Maschine übernehmen, ist fast unbeschreiblich. Bereits bei Ihrem ersten Flug sitzen Sie am Steuer. Am Boden wird ihr Fluglehrer Sie mit dem von Ihnen ausgewählten Flugzeug bekannt machen. Er unterrichtet Sie über Zweck und Aufgabe der Instrumente. Sie lernen bereits, wie man nach links und nach rechts fliegt und wie man in den Steig oder Sinkflug übergeht.

13. Wie mache ich den Anfang?

Tatsache ist ja nun, Sie möchten brennend gerne mehr über das Fliegen erfahren – denn sonst hätten sie die Seite nicht bis hierher gelesen.

Aber die Internetseite kann ihnen bestenfalls nur einige der Fragen beantworten, die Sie beschäftigen. Nur sie alleine können den allerwichtigsten Schritt zu einem unternehmen, damit ihr Traum vom Fliegen Realität wird. Kommen Sie einfach zu uns.

Jeder von uns wird gerne Ihre weiteren Fragen beantworten und buchen Sie einfach Ihren Schnupperflug. Verschieben Sie es nicht!

Der Gedanke, eine Pilotenausbildung zu absolvieren, ist an sich ja schon großartig. Oder?

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